Torsten Bruch

Methodik & Analyse

Tür auf, Tür zu

Videotriptychon von Torsten Bruch

Videotriptychon von Torsten Bruch. Die vielen Kabel führen zu der grauen Kiste, unten im Bild. Darin werden die Filme auf einander abgestimmt und an Monitore und Lautsprecher ausgespielt.

Tür auf, Tür zu

Videotriptychon
3:47 min. (3x 1080p synchron; stereo)
Justizvollzugsanstalt Magdeburg
Juli 2015

Ein Beamter tritt überrascht durch eine Tür und glaubt sich verirrt zu haben. Er geht durch die Nachbartür hinaus aber gelangt im nächsten Augenblick durch eine andere Tür wieder ins Bild. Es scheint als würde jede der drei Tür immer wieder an den selben Ort zurück führen. Beim Versuch einen Ausweg zu finden, taucht plötzlich eine zweite Person auf. In der Hoffnung, Hilfe zu bekommen, nimmt der Beamte sogleich die Verfolgung auf. Jedoch flüchtet der zweite Anzugträger und so bleibt der erste wieder allein im Labyrinth der Türen zurück.

Die Verfolgungsjagd ist ein klassisches Thema aus dem Slapstick. Bruch zeigt jede der drei Türen auf einem anderen Monitor, sodass der Zwischenraum zur physischen Hürde wird. Der Protagonist bewegt sich darüber hinweg bis zu einem Paradox, welcher die Figur auf das Medium zurück wirft.
In der JVA Magdeburg könnte jede Tür zu einem zufällig anderen Ort führen.

Videostill aus "Tür auf, Tür zu" von Torsten Bruch

Videostill aus “Tür auf, Tür zu” von Torsten Bruch

"Tür auf, Tür zu" von Torsten Bruch

“Tür auf, Tür zu” von Torsten Bruch. Ansicht in der JVA Magdeburg

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